PANORAMANNHEIM: Führungen im Radisson Blu Hotel, Mannheim anlässlich OFF// FOTO Festival 2017

Es ist eine der seltenen Gelegenheiten und Liebhaber der Schwarz-Weiss-Fotokunst sollten Sie sich nicht entgehen lassen: PANORAMANNHEIM, die dreiteilige Werkschau von Horst Hamann, die Lobby, Zimmer, Suiten und Flure des Radisson Blu Hotel, Mannheim zu einem einzigartigen Ort des neuen Sehens macht. PANORAMANNHEIM entstand über zwei Jahre exklusiv für das Hotel im Quartier Q 6 Q 7. Die Rhein Neckar Zeitung schrieb nach der Vernissage in ihrem Artikel vom 19. November 2016:„Auf den ersten Blick scheint es ein gelungener Marketingzug des Radisson Blu Hotels zu sein. Doch beim genaueren Hinsehen – und das sollte man wirklich tun – entpuppt sich „Panoramannheim” als eine wahre Schatzkiste im Bereich der Fotografie.“

Für diese „Schatzkiste“ hat Hamann seine Heimatstadt neu untersucht und abgelichtet. Zu sehen sind die für Hamann typischen Verticals, sowie erstmals horizontale Triptychen. Für die Porträt-Galerie „TeamWork“ hat Hamann zahlreiche Mitarbeiter portraitiert, die an der Entstehung von Q 6 Q 7 einschließlich Hotel mitgewirkt haben.

Horst Hamann, 1958 in Mannheim geboren, fotografiert seit seinem elften Lebensjahr. Die Hälfte seines Lebens hat er in den USA verbracht. Er wird immer wieder als „Erfinder der vertikalen Fotografie“ bezeichnet. Die New York Times nennt ihn ein „Genie der Komposition“. Im Radisson Blu Hotel, Mannheim verteilen sich mit PANORAMANNHEIM mehrere hundert Exponate über das gesamte Hotel und wollen entdeckt werden. Der künstlerische Anspruch Hamanns war zugleich eine extreme Herausforderung für den Fotokünstler, handelt es sich doch bei allen Werken um Unikate. Jedes Hotelzimmer ist zugleich Privat-Galerie mit originaler Fotokunst.

Hamanns Gabe zum selektiven Blick, seine Fähigkeit aus der Flut simultaner Bildeindrücke das entscheidende Motiv herauszufiltern und zur bestmöglichen Bildkomposition zu bringen, bildet auch das Fundament seiner vertikalen Aufnahmen. Manchmal gewinnt man den Eindruck, als wären ihm die „Vertical Views“ einfach so in den fotografischen Schoß gefallen. Richtiger ist sicherlich, dass man die fotografische Entwicklung von Horst Hamann als eine erprobte Schaffung von Seherfahrung, gepaart mit Neugierde, der Lust am fotografischen Experiment und einem Hang zum bildnerischen Perfektionismus begreifen muss. „Unsere Stadt ist in PANORAMANNHEIM spielerisch wiedergegeben, mit Augenzwinkern, manches gar so irritierend, dass man zwei Mal hinschauen muss“, so Hamann.

Im zweiten Teil der Werkschau, der neuen Bildfolge „Triptychs“, spielt Horst Hamann mit dem Quadrat als jener geometrischen Form, die dem Stadtgrundriss von Mannheim als Raster dient. Eine neue Bildsprache entwickelt sich. In beinahe musikalischem Rhythmus, einer Partitur gleich, schwingen diese Fotoarbeiten in einer wunderbaren geometrischen Form und bleiben damit lange im Gedächtnis haften. „Wer die Stadt schon kennt, der wird sie durch die Bilder sicherlich neu entdecken. Da ich immer drei Bilder als Kombination zeige, entsteht durch das Zusammenspiel selbst von bekannten Motiven immer ein neuer, oft auch verblüffender Eindruck. Zum Teil sind es ganz neue Raum-Eindrücke.“

Horst Hamann kommt ursprünglich von der Porträtfotografie, weiß, was er tun muss, um die bildliche Essenz eines Individuums einzufangen. Die Serie „TeamWork“ als weiterer Teil der Werkschau ist eine Fortführung von Hamanns „Eyes Wide Shut“-Projekt, das er 2005 in New York realisierte. Für „TeamWork“ hatte er über 160 Mitarbeiter in sein mobiles Studio gebeten. Entstanden ist eine Hommage an jene, die an der Entwicklung und Realisierung von Q 6 Q 7 mitgewirkt haben. August Sanders Arbeiterporträts und die wegweisende Ausstellung von Edward Steichen, „The Family of Man“, 1951 im New Yorker MoMA, dem Museum of Modern Art, standen dafür Pate.“

PANORAMANNHEIM ist zugleich eine einzigartige Kooperation mit hohem Anspruch. „Ich wurde schon häufiger gebeten für Hotels zu arbeiten“, sagt Horst Hamann. „Das ist aber regelmäßig gescheitert, weil der Auftrag als reine Dekoration ohne künstlerischen Anspruch verstanden werden musste. Beim Radisson Blu Hotel, Mannheim war das anders. Hier wurde mir von Beginn an uneingeschränkte künstlerische Freiheit gewährt und großes Vertrauen entgegen gebracht. Einigkeit bestand auch darüber, dass jedes Zimmer mit einer anderen Fotografie, also mit einem Unikat ausgestattet werden sollte. Das war eine Herausforderung, die ich gerne angenommen habe.“

Diese Unabhängigkeit war auch Achim Ihrig wichtig, denn nur so konnte diese einzigartige Werkschau gelingen. „Als familiengeführte, Mannheimer Unternehmensgruppe ist uns die Verbindung des von uns betriebenen Radisson Blu Hotels als internationalem Treffpunkt mit unserer Heimatstadt sehr wichtig“, erläutert der Geschäftsführer der ARIVA Hotel GmbH. Ihrig ist zugleich Mitglied der Geschäftsleitung der DIRINGER & SCHEIDEL Unternehmensgruppe, die das gesamte Quartier Q 6 Q 7 entwickelt und realisiert hat. „Unsere einzige Forderung an Horst Hamann war, dass die Arbeiten im Zusammenhang mit Mannheim stehen. Wir haben ihm dabei absolute künstlerische Freiheit garantiert – und sind belohnt worden. Mannheim wird in unserem Haus durch seine Werke auf eine ganz besondere und äußerst faszinierende Weise erlebbar“.

Um auch Nicht-Gästen einen Einblick in diese einzigartige Werkschau zu ermöglichen, finden an insgesamt vier Tagen Führungen im Rahmen des  OFF// Fotofestivals im Haus statt.

Zu den Führungen können Sie sich hier anmelden:
http://panoramannheim.com/foto-festival.html

Pressekontakt

Beate Baumann
Leitung Unternehmenskommunikation
DIRINGER&SCHEIDEL Unternehmensgruppe

+49 621 8607 207
beate.baumann@dus.de
Wilhelm Wundt Str. 19
68199 Mannheim

div#stuning-header .dfd-stuning-header-bg-container {background-color: #f9f9f9;background-size: initial;background-position: top center;background-attachment: initial;background-repeat: no-repeat;}#stuning-header div.page-title-inner {min-height: 650px;}